vergangene Veranstaltungen
Neujahrsapéro im Steinmattli
Donnerstag, 01. Januar 2026
Kultureller Dorfrundgang – Infotafeln
Samstag, 27. September 2025
Vorneweg: Zum neuen digitalen «Smarttrail» Dorfrundgang gibt es eine Broschüre, welche im Tourist Center für CHF 10.- erhältlich ist.
Der Tourismus in Adelboden hat eine lange Tradition, sichtbar in erhaltenen Bauten und alten Bildern. 16 neue Infotafeln machen diese Geschichte erlebbar.
Im Dorf Adelboden informieren 16 Stationen über die faszinierende Geschichte der Tourismusentwicklung in dieser Region der Schweizer Alpen. An verschiedenen markanten Orten des Dorfes platziert, erzählt jede Station ein Kapitel dieser spannenden Entwicklung. Von den ersten abenteuerlustigen Besuchern, die von der wilden Schönheit der Berge angezogen wurden, bis hin zu den modernen Infrastrukturen, die Adelboden zu einem international bekannten Reiseziel gemacht haben, bieten diese Tafeln eine Reise durch die Zeit. Sie zeigen nicht nur das Wachstum des Tourismus, sondern auch, wie er die Kultur und Identität der lokalen Gemeinschaft geprägt hat.
Es war ein kalter Herbsttag, als Toni Koller die 30 OniborgerInnen vor dem Kirchentor herzlich empfing. Unter ihnen war auch die jüngste Oniborgerin Anna Lou zum ersten Mal mit dabei, das Töchterchen von Vorstandsmitglied Fabian Heiniger.
Der Treffpunkt Kirchentor war gleichzeitig unser erster Posten auf dem Rundgang. Dort geht es um die amerikanischen Internierten Soldaten im 2. Weltkrieg. Wir haben erfahren, dass nicht nur Amerikaner bei uns im Dorf waren, sondern auch viele englische Soldaten, welche auf das Ende des Krieges warten mussten, bevor sie in ihre Heimat zurückkonnten. Nicht alle Internierten wurden im nobel Hotel Nevada Palace untergebracht.
Posten zwei war bei der Post. Oberhalb der Post stand einst das Hotel Kurhaus. Heute erinnert nur noch die Strassennamengebung an das 150 Betten Hotel. Obere und Untere Kurhausstrasse.
Unser gemütlicher Marsch ging weiter zum Dorfplatz – Place of Fame, da sind alle Weltcupsieger des legendären Chuenisbärgli Weltcuprennens mit ihrem Fussabdruck verewigt. Das über 100-jährige Hotel Kreuz am Dorfplatz wurde 2021 ersetzt durch das Apart Adelboden Hotel.
Dann ging es zum Mory-Haus. Besser Bekannt als «Doktorhaus», oder «Deschwandenhaus».
Als Gast kennt man das Haus als «Arte Bar» welche Pia Zryd und Esther Reimann erfolgreich 10 Jahre führten, bevor sie die Alte Taverne übernahmen. Der langjährige Mitarbeiter und Barkeeper Ruedi Trummer übernahm die beliebte Apéro Bar unter dem Namen «Weltcup-Bar» und übergab nach ebenfalls 10 Jahren. Heute heisst das Lokal «Tapis Bar» geführt von Kander Kultur. Reto Grossen, ein innovativer, grossartiger, weitsichtiger Mensch mit sehr viel Herzblut und Idealismus für Kultur im Kandertal, vernetzt mit der Schweizer- und internationaler Musikwelt schafft es mit seinen Kontakten immer wieder grossartige Konzerte auf die Beine zu stellen. Kanderkultur.ch. Eine Mitgliedschaft lohnt sich.
Kaum jemand weiss, dass das Mory-Haus, durch Kur- und Dorfarzt Dr. Emil Mory ca 1902 gebaut wurde. Er war der erste Präsident des Kur- und Verkehrsvereines und vieles mehr. (siehe Broschüre)
Seine Tochter Carmen Mory, welche hier aufgewachsen ist vis-à-vis der nächsten Posten. Der Lohnerhof, einst das Hotel National.
Unser Rundgang führte uns zu einem Areal, auf welchem einst das Hotel Edelweiss-Schweizerhof stand. Ich erlaube mit an dieser Stelle eine persönliche Anekdote. 1982 war ich in der 9. Klasse. Das Hotel längst geschlossen und kurz vor dem Abriss. Unser Abschlusstheater «Geheimrat Schlütter» spielte vorwiegend in einer Hotellobby. Wir Schüler durften die Theaterkulisse mitgestalte, und hatten die Idee, die Wendeltreppe des zerfallenden Hotels abzubauen und in Einzelteilen durch das Dorf ins Schulhaus zu tragen. so war es naheliegend, die Wendeltreppe der Eingangshalle vom Hotel Edelweiss ausgebaut und in Einzelteilen durch das Dorf bis ins Schulhaus getragen haben.
Vom Edelweiss Areal gelangten wir zum Nevada Areal, wo einst das prächtige Hotel Nevada Palace mit Hallenbad und Eisbahn stand. 1911 errichteten die belgischen Gebrüder Richert das erstklasse Haus mit 150 Betten und bis zu 100 Angestellten.
Im zweiten Weltkrieg war es das Quartier der internierten US- Fliegerbesatzungen. Auch dazu hat Toni uns lustiges, amüsantes erzählt, zumal er selber an der Rezeption gearbeitet hat. Der damalige Hotelier hat lieber Tennis gespielt, als Hotelgäste empfangen.
Übrigens: die damalige Bareingangstüre ist heute meine Schlafzimmertüre.
Anschliessend genossen wir ein grossartiges Apéro in der Adlerstube.
Präsidentin Ingrid übergab den Eltern von Anna Lou eine Prinzessinnen-Windeltorte ,und es wurde rege geplaudert.
Für mich war es ein Anlass, welcher den Sinn und Zweck vom Verein Oniborg auf den Punkt genau getroffen hat….der Austausch wischen alt eingesessenen Adelbodmern, welche sich an die alten Häuser (Hotels) erinnern konnten, Carmen Mori persönlich kannten, welche im Doktorhaus aufgewachsen ist und den interessierten Zweitheimischen.
Grundsätzlich ist der kulturelle Dorfrundgang ein digitaler Themenweg und selbstsprechend.
Die Broschüre dazu kann man im Tourist Center für CHF 10.- erwerben.
Toni Koler war massgeblich an der Realisierung des gelungenen Projektes beteiligt.
Christine Behrens-Reusser
„Oniborger“-Auszeichnung
geht an Tschentenbahnen AG
geht an Tschentenbahnen AG
Die spontane, schnelle Wiedereröffnung des Skigebietes auf der Tschentenalp nach den heftigen Schneefällen kurz vor Ostern hat den Vorstand des Vereins Oniborg beeindruckt. Das war mit ein Grund, dass er den Preis für besonderes Engagement, den „Oniborger“, der Tschentenbahnen AG zusprach. Der Verein vergibt diesen in unregelmässigen Abständen. Oniborg-Vorstandsmitglied und Präsident von Adelboden Tourismus Ralph-Marc Diebold lobte die grosse Bedeutung des Schneesport- und Erholungsgebietes. „Die TschentenAlp ist mehr als nur ein Berg – sie ist UNSER Hausberg – sie ist der einzigartige Logenplatz über Adelboden.“ Sie sei eine wichtige Ergänzung des Hauptskigebiets, attraktiv für Familien und die Verantwortlichen liessen sich immer wieder Neues einfallen. Trotz langjähriger finanzieller Herausforderungen trage die Tschentenbahnen AG ihre Tourismus-Vision unbeirrt nach vorne. Die Preisverleihung fand im Rahmen der 19. Mitgliederversammlung des Vereins Oniborg statt.
Text und Bild: Yvonne Baldinini
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